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Neun Anzeichen, dass Du Deine eigene Grenzen schwer oder nicht gut wahrst.

Weil es immer wieder in meinen Coachings Thema ist, hier meine Liste:

1️⃣ Du bis ein „People Pleaser“, Du versuchst anderen zu gefallen, in dem Du Dinge machst, die Du nicht willst oder wofür Du keine Kapazitäten hast.

2️⃣ Triffst ungern Entscheidungen, weil Du Angst vor den Konsequenzen hast. Was werden die anderen von Dir denken? Werden Di Dich noch mögen oder akzeptieren?

3️⃣ Exzessive Müdigkeit, weil Du sehr häufig über Deine Grenzen hinaus für andere sorgst und Aufgaben übernimmst, für die Du im Grunde keine Kraft mehr hast.

4️⃣ Du fühlst Dich häufig wegen Kleinigkeiten schuldig und versuchst es allen recht zu machen.

5️⃣ Du weißt gar nicht richtig wer Du bist und kennst Dich nur in Deine Alltagsrollen wohl, ohne die Du aber dann verloren scheinst.

6️⃣ Du teilst zu viel von Dir mit und versuchst damit eine Beziehung zu Dein Gegenüber aufzubauen, weil Du private Dinge teilst.

7️⃣ Du nimmst es anderen Menschen übel, dass sie ihre Grenzen sichtbar machen und aufzeigen, weil Du es gerne genauso machen würdest oder weil Weil Du das Gefühl bekommst sonst macht es keiner.

8️⃣ Du bist passiv aggressiv, das bedeutet dass Du nicht direkte Aussagen tätigst, sondern diese „nett“ oder auch spitz verpackst und indirekt versuchst anderen Deinen Unmut zu zeigen.

9️⃣ Du hast Angst vor Ablehnung oder Verlassen werden und hältst deswegen Deine Grenzen nicht ein. 

Die Ursache liegt oft in der Kindheit

Und im Gegensatz zu der weitläufigen Meinung, kann auch ein Mensch der die Grenzen anderer übergeht, oder nicht erkennt, unter den gleichem Problem leiden, weil die eigene Grenzen in der Kindheit (die entscheidenden Jahre sind laut Systemtheorie die ersten 6-8 Lebensjahren) sehr oft übergangen wurden, und deshalb die Grenzen anderer bewusst oder unbewusst übergangen werden.

Dabei fing es schon in der Kindheit damit an, den Teller aufessen zu müssen, Verwandten die Hand oder eine Umarmung geben zu müssen, der Tante die wir einmal im Jahr sahen, ein Küsschen geben zu müssen und und und….die Liste ist lang.

Das kann uns als Erwachsener sowohl privat als auch beruflich zur Stolperfalle werden.

Aber es ist nie zu spät daran zu arbeiten.

Und Erkennen ist der erste Schritt, und nach und nach kommen die neuen Strategien, die die alten ersetzen.