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„Damit das Mögliche entsteht, muss das unmögliche versucht werden.“ Hermann Hesse

Dieser Satz hat es für mich in sich, insbesondere in Bezug auf Führung und Coaching von Führungskräften höre ich häufiger was nicht geht oder was sozusagen unmöglich ist, weil es da so viele Einflussfaktoren gibt, die eine „Positive Leadership“ nicht komplett zulassen.

Aber in solchen Fällen packe ich meine Fragen aus und will es immer genauer wissen, warum es unmöglich ist, die Führung anders zu leben und neu für sich zu definieren.

Führung hat für mich ganz viel mit Freude…

an der Verantwortung und Freude andere zu bereichern und inspirieren zu tun. Es hat was mit pflegen und hegen der zarten Pflanzen (Mitarbeiter:innen) zu tun. Nicht jede Pflanze ist in der richtigen Umgebung. Das weiß jemand, der gärtnert. 

Ich finde Oleander himmlisch, diese bunten Farben der Blüten, die häufig in südlichen Gefilden an der Mauer oder Zaun entlang wachsen und eine Farbpracht erzeugen, die in mir persönlich Freude erzeugen. Und nun nehmen wir die Pflanzen und pflanzen sie im Garten in Deutschland entlang der Mauer, um das gleiche Bild zu erzeugen. Wie es ausgeht, kann sich jeder denken: die Pflanzen gehen leider ein und halten die Witterungsverhältnisse hier kaum aus. Das ist aber kein Fehler der Pflanze. Sie ist nur in der falschen Umgebung.

Und so ist es auch mit Team Mitgliedern. Manchmal sind sie nicht in der richtigen Umgebung und auch das ist Aufgabe der Führung, es zu erkennen und sie darauf hinzuweisen, vielleicht erkennt die Führung ja auch gleichzeitig, welche Umgebung mit den vorhandenen Talenten und Stärken geeigneter wäre und wo das Team Mitglied besser wachsen könnte.

So viel was es zu beachten gilt und so wenig Zeit sich damit auseinanderzusetzen. Deshalb ist Führung auch keine einfache Aufgabe, aber auch nicht unmöglich. 

Es braucht aus meiner Sicht nur eine Haltung

um die Dinge auch mal anders sehen zu wollen, die Augen offen zu halten und sich immer wieder inspirieren zu lassen und darauf zu hoffen, dass am Ende alles gut wird, oder?

 

Foto: © Sabine Fenner auf Pixabay

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